Wörtlich

Hier finden sie einige Beispiele für Texte aus Printpublikationen. Mehr Informationen gibt es hier: Bereich PrintjournalismusPR und Pressearbeit.

Frankens Winzer auf dem Schlauch

Es gibt Dosen und Schläuche. Selbst der Bocksbeutel ist den Designern nicht heilig. Frankens Winzer versuchen Neues und experimentieren mit diversen Verpackungen für Wein.

Das, was Markus Schoebel macht, ist für viele Traditionalisten beinahe ein Sakrileg. Der Geschäftsführer der vielfach preisgekrönten Winzergenossenschaft Divino Nordheim bietet Frankenwein im sogenannten "Bag in Tube" (BiT) an. Die Kartonverpackung mit inliegendem Vakuumbehälter gibt es seit gut einem Jahr.

Von den Weinen, namens "Pink Romance", "Red Romance" und "White Romance" seien inzwischen rund 26.000 Liter verkauft worden. "Das ist der Ausstoß eines kleinen Weingutes", wundert sich Schoebel selbst etwas über den Erfolg. Obgleich man die jeweils drei Liter fassenden BiTs nicht einmal bewerbe, seien sie sehr begehrt, vor allem bei Stammkunden und älteren Weintrinkern.

(Für Welt am Sonntag)

Kino statt Hörsaal

Roter Teppich, rote Sessel anstelle der hölzernen Klappsitze - wegen des großen Andrangs mietete die Universität Würzburg heute ein Kino an. Die 646 Wirtschaftsstudenten fanden die ungewöhnliche Vorlesung "schön und bequem".

Einen roten Teppich für Studenten gibt es wohl nur in Würzburg. Und dann steht um kurz vor 10 Uhr am Dienstag am Treppenaufgang eines Großkinos auch noch Unipräsident Axel Haase und verteilt die von einer Bank gesponserten Schreibbretter an die Studienanfänger der Wirtschaftswissenschaften. Von denen gibt es in diesem Wintersemester gleich 30 Prozent mehr an der Universität. Darum reichten die Räumlichkeiten nicht aus, angemietet wurde der größte Saal eines örtlichen Kinos. "Das ist der Versuch, unter schwierigen Bedingungen noch ein Optimum an Qualität der Lehre zu finden", sagte Haase.

(Feature für dapd, unter anderem veröffentlicht bei Spiegel-Online)

Würzburger Notizen: Kopfschmerztag für Überflieger

Heute schon auf den Kalender geschaut? Klar, da steht der 7. Dezember. Was aber vermutlich nicht vermerkt ist: es ist auch der Tag der internationalen Zivilluftfahrt. Und am Vortag von Nikolaus begingen wir – wohl ohne es zu wissen – gleichzeitig den Weltbodentag und den internationalen Tag des Ehrenamts. Letzterer ist nicht etwa eine Erfindung von Politikern, die Schaufensterreden halten wollen und in ihrem parlamentarischen Tun dann das Ehrenamt zunehmend durch bürokratische Hemmnisse erschweren. Nein, den Jahrestag hat die UNO eingeführt, ebenso wie übrigens in Zusammenarbeit mit der internationalen Zivilluftfahrtorganisation den für die Überflieger.

(Glosse im Main-Echo)

Datenfallen Facebook, Google+ und Co

 

Ratgeber: Wie man sicher mit sozialen Netzwerken umgeht und unliebsame Überraschungen vermeidet

 

Hamburg. Die Fotos vom Wochenendtrip kamen ein junges Paar in den USA teuer zu stehen. Denn die hatten sie noch während ihres Kurzurlaubs auf Facebook gepostet. Als sie wiederkamen, war ihr Haus ausgeräumt. "Wer das Haus ausrauben will, hat alles was er braucht: die Adresse. Und er weiß eventuell sogar, wann jemand zurückkommt", kommentiert Stefan Tanase. Der Sicherheitsexperte ist Senior Security Researcher beim Antivirenspezialist Kaspersky Lab und kümmert sich unter anderem um die Bedrohungen, die von Facebook, Twitter, und neuerdings Google+ ausgehen. Der Urlaubsposting-Fall ist eines von vielen Beispielen, wie Daten und Informationen in sozialen Netzwerken missbraucht werden können.

 

(Ratgeber-Feature für Nachrichtenagentur dapd)

Ärger als Geheimnis des Erfolges

 

Vom selbstgebauten Bugatti, über die Münch-Mammut bis hin zur Solartechnik: der rastlose Unternehmer Thomas Petsch

 

Erfolg kann so einfach sein. Während sich unzählige Berater über passende Strategien den Kopf zerbrechen, bringt Thomas Petsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der a+f GmbH und ehemaliger Produzent der Motorrad-Legende Münch-Mammut, seine Formel auf einen einfachen Nenner: Innovation durch Unmut. „Das wichtigste ist, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich zu fragen: 'Was ärgert mich?'“, sagt der 49-Jährige.

 

(Text für IHK-Zeitschrift "Wirtschaft in Mainfranken WiM")

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